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Der Räuber suchte Asyl bei der Polizei

Datum: 20 September 2010 von Ewa Kamińska

Am Anfang September,  Ausgabe vom 6. Septmeber ,haben wir über den Überfall auf die Mutter des polnischen Topboxers Andrzej Golota berichtet. Der Räuber wurde gefasst, hat sich bei der Mutter von Andrzej Golota entschuldig und um Gewahrsam bei der Polizei gebeten.

Wenn Sie meinen damit ist die Geschichte schon beendet, dann irren sie sich. Nach ein paar Tagen sollte der Kleinräuber aus der Haft entlassen werden, doch er wollte nicht in die Freiheit gehen, sondern bat inständig in Haft zu bleiben.

Danach kam sofort die Spekulation auf, wird sich Andrzej Golota rächen? Denn keiner will von so einem Boxer wegen eines Fehltritts verprügelt werden.
Daraufhin musste Andrzej Golota vor laufenden Kameras im Fernsehen laut versichern, dass dem räuberischen Kleinkriminellen von seiner Seite aus nichts passieren wird und er ihn weder verfolgen, suchen oder Rache nehmen würde.

Auch die Ehefrau von Andrzej Golota hat der Presse, im Springerblatt Fakt versichert, dass der Räuber nur ein „verlorener Mensch“ war, der wenn er gewusst hätte welche Mutter er gerade überfällt, bestimmt davongelaufen wäre, um nicht Golotas Rache zu spüren zu bekommen.

Mehr Angst um den Kleinräuber hat die Mutter des Boxers bekommen, nach dem sie erfahren hatte, dass ihm 12 Jahre Haftstrafe droht. Der 27-jährige Räuber hat die Mutter von Andrzej Golota in Warschau am 3. September in der Straßenbahnlinie Nr. 24 Richtung Bemowo überfallen.

In der heutigen Welt kann doch fast alles passieren. Am Freitag hat der Sender TVN24 über Verhaftung des Papageis Lorenzo in Kolumbien berichtet, das dem Drogenkartell geholfen hat und vor der Polizei, mit den Worten: „Achtung fliehen die schwarze Katze kommt!“ gewarnt. Mal sehen wie der Papagei verhört werden soll und welche Strafe ihn erwartet? Vielleicht Freilassung? Denn hinter Gittern sitzt er schon. Wenn wir Glück haben wird der Kleinräuber aus Warschau nie wieder irgend eine Person überfallen, weil es immer passieren könnte, dass sie ein Angehöriger eines bekannter Boxers sein könnte oder sollte die Polizei spezielle Asylanträge vorbereiten? :))))

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Ausgabe Nr.2 (114) vom 9. Januar 2012
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