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Grenzüberschreitende Kooperationen sind möglich

Datum: 07 März 2011 von Ewa Kamińska 7. März 2011
Grenzüberschreitende Kooperationen sind möglich

Wie gut die grenzüberschreitende Kooperation möglich ist, davon hat in der letzten Zeit die polnische Polizei berichtet. Die polnische Spezialeinheit der Polizei CBS (Centralne Biuro Sledcze) hat in Polen die größte illegale Zigarettenfabrik Polens in der Nähe von Warschau, im Ort Lazy aufgespürt und geschlossen. Am 5. März schlug die Polizei zu. Insgesamt wurden 32 Personen unterschiedlicher Nationen verhaftet. Neben Polen nahm die Polizei auch Bürger aus Litauen, Rumänien und Bulgarien, im Alter zwischen 25 und 50 Jahren, fest. Der Hauptchef des „Unternehmens“, ein litauischer Bürger, war unter den Festgesetzten und wurde in Gewahrsam genommen.

Die größte illegale Zigarettenfabrik wurde unter Einsatz von 150 Polizisten der CBS, zusammen mit der Antiterrorgruppe, aufgespürt. Bei der Durchsuchung wurden ca. 5 Mio. Stück Zigaretten und zusätzlich 15 Tonnen Schnitttabak gefunden. Nach einer intensiveren Suche werden weitere Lagerhallen gefunden, die weitere 35 Tonnen Tabak ohne Steuerzeichen enthielten. Ein mit Zigaretten beladener LKW, ohne Akzise-Zeichen, wurde ebenfalls von der Polizei in Beschlag genommen. Die ganze Ladung war für westliche Märke vorgesehen. Mit 12 LKWs sollte die ganze Ladung nach Westen verfrachtet werden.

Danach kamen die Zöllner zum Rechnen. Nach den ersten Schätzungen der Zollbeamten wurden Steuerausfälle in der Höhe von 25 Mio. PLN berechnet.

Das ist noch nicht alles. In Polen werden immer mehr illegale Tabak- und Zigarettenfabriken oder Alkoholherstellungsbetreibe ausfindig gemacht und geschlossen. Zöllner und Polizisten kämpfen immer stärker gemeinsam gegen die illegale Herstellung von Tabakwaren ohne Akzise-Zeichen.

Die internationalen Konterbanden schlagen immer mehr zu und wie diese „Gewerbeart“ beweist ist die internationale Zusammenarbeit sehr wichtig, um ans Ziel zu kommen. Schade nur dass die Unternehmen erst dann solche Kooperationen schätzen, wenn es schon zu spät ist. Jedoch wenn die Verbrecher solche Netzwerke bilden und erweitern können, auf dem illegalen Wege, dann wäre es gut, wenn sie ihre richtigen Kooperationen und Geschäftserweiterung im wahren Leben ausbauen würden. Für solche „kreativen“ Menschen werden die Grenzen immer offen sein.

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