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Wieder Personen mit EHEC infiziert

Datum: 05 Juni 2011 von Ewa Kamińska
Wieder  Personen mit EHEC infiziert


In Polen sind schon nach Medienberichten drei Personen an EHEC erkrankt, die im Krankenhaus behandelt werden müssen.

Der Generalinspektor für Hygiene warnt vor Reisen nach Deutschland. Bei jedem Reisenden, der nach Deutschland fahren muss, wird an die Vernunft, Vorsicht und Hygiene appelliert. So wie in tropischen Ländern, muss die gleiche Vorgehensweise durchgeführt werden, warnen die Sanitärinspektoren.

Der Verzicht auf Verzehr von frischen Gemüse wird in Deutschland für Polen empfohlen und bei Auftreten von den Symptomen einer Erkrankung wird sofort der ärztliche Kontakt empfohlen. In einer speziellen Bekanntgabe hat das Gesundheitsministerium alle Reisenden gewarnt.

Bisher sind alle drei Personen, die mit der Bakterie infiziert wurden, von Deutschland aus nach Polen gekommen.

Die Sanitär- und Hygienebehörden warnen vor dem Verzehr von ungekochtem Gemüse, Rohfleisch und nicht pasteurisierter Milch. Die Gesundheitsministerin Ewa Kopacz versicherte, dass die Sanitär- und Hygienebehörden und –stationen, rund um die Uhr arbeiten und überprüfen alle Handelseinrichtungen, Märkte, Großhandelsmärkte und alle andere Einrichtungen, in denen die Bakterie zu finden möglich wäre. Zwar wurden keine infizierten Lebensmittel in Polen gefunden und nach bisheriger Untersuchung anscheinend keine vergifteten Lebensmittel auf den polnischen Markt eingetroffen sind, wird trotzdem weiter die Sanitär- und Hygienekontrolle durchgeführt.

Zwar wurden die spanischen Gurken von der Schuld frei gesprochen, trotzdem rechnen die Landwirte mit großen Umsatzausfällen, auch die heimischen Gurken helfen nicht, damit die Gurke in die Verbrauchergnade zurückkehrt.

Obwohl die deutschen Medien zuerst Lübeck als eine der möglichen Ursache erklärt haben, danach den BIO-Gärtnerei in Niedersachsen als Ursache der Bakterie gefunden haben, haben alle bisher erkrankten Personen sowohl in Polen als auch in Österreich zugegeben, sich in der Nähe von Hamburg aufgehalten zu haben. Die Suche nach der genaueren Quelle des Erregers geht weiter, aber der Verkauf von Gurken und Tomaten leidet unter der falschen Beschuldigung und keiner sagte, „Sorry, spanische Gurken, ihr seid nicht schuld daran“. Und was machen wir damit? Sauergurken für später?

 

Foto: mz.gov.pl

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Ausgabe Nr.2 (114) vom 9. Januar 2012
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