
Die polnische Regierung hat beschlossen, KGHM-Aktien zu veräußern. Zusammen mit KGHM Polska Miedź gehen unter den Hammer im Jahre 2010 auch andere Unternehmen wie: Tauron Polska Energia SA, KGHM Polska Miedź SA, Polska Grupa Energetyczna SA, Energia SA, Pekao SA, Lubelski WÄ™giel „Bogdanka” SA, ZE PAK SA, Kopalnia WÄ™gla Brunatnego Konin SA, Kopalnia WÄ™gla Brunatnego Adamów SA, ZakÅ‚ady Azotowe PuÅ‚awy SA, Telekomunikacja Polska SA, Grupa Lotos SA, ZakÅ‚ady Chemiczne Police SA, Mennica Polska SA, Kopalnie i ZakÅ‚ady Chemiczne Siarki „Siarkopol” w Grzybowie SA, Huta Stalowa Wola SA, Ruch SA, Towarzystwo Obrotu NieruchomoÅ›ciami AGRO SA, BHwW SA (Bankwesen); ZakÅ‚ady Tworzyw Sztucznych „Gamrat” SA, BZ WBK SA, CentrozÅ‚om WrocÅ‚aw SA, Intraco SA, Warszawski Rolno-Spożywczy Rynek Hurtowy, Remag SA (Maschinenindustrie)), Polska Å»egluga BaÅ‚tycka SA, ZakÅ‚ady Graficzne „Dom SÅ‚owa Polskiego” SA, NadwiÅ›laÅ„ska SpóÅ‚ka Mieszkaniowa Sp. z o.o., BPH SA, ZespóÅ‚ Uzdrowisk KÅ‚odzkich SA, ZakÅ‚ady Górniczo-Metalowe „ZÄ™biec” SA, Fabryka OsÅ‚onek BiaÅ‚kowych „Fabios” SA, Cefarm–Rzeszów SA, Wytwórnia SprzÄ™tu Komunikacyjnego „PZL-Kalisz” SA, Lubuskie ZakÅ‚ady Aparatów Elektrycznych Lumel SA, Azoty-Adipol SA, OBR PrzemysÅ‚u Rafineryjnego SA, ZakÅ‚ady Górniczo-Hutnicze BolesÅ‚aw SA, PrzedsiÄ™biorstwo ObsÅ‚ugi Cudzoziemców Dipservice, und noch ca. 50 andere Restbeständer bei der polnischen Regierung.
Noch bis Ende des Jahres will die polnische Regierung folgende Unternehmen privatisieren: ENEA SA, sog. Erste Chemische Gruppe (I Grupa Chemiczna), GieÅ‚da Papierów WartoÅ›ciowych SA- Wertpapierbörse , Telekomunikacja Polska SA (Polnische Telekommunikationsgesellschaft), Mondi Packaging Paper Åšwiecie SA, Wojewódzkie PrzedsiÄ™biorstwo Energetyki Cieplnej w Legnicy SA, ElektrociepÅ‚ownia Zabrze SA, NadwiÅ›laÅ„ska SpóÅ‚ka Energetyczna Sp. z o.o., Wojewódzkie PrzedsiÄ™biorstwo UsÅ‚ug Turystycznych Sp. z o.o., Fabryka „Sklejka-Pisz” SA, Kopex SA, Gliwicka Agencja Turystyczna SA, Grupa KÄ™ty SA, ZespóÅ‚ ElektrociepÅ‚owni Bytom SA, Cersanit SA, Elektrobudowa SA, eine GFirmengruppe aus NFI- Programm (17 Gesellschaften), 20 Restbestände Firmen, die auf der Warschauer Börse notiert sind, aus verschiedenen Branchen , andere Resbestände (44 Firmen)
Gleichzeitig will die Regierung den Kontrollpaket von KGHM, LOTOS, Tauron und PGE für sich behalten. Die Regierung will in der zweiten Hälfte 2009 und im Jahre 2010 ca. 36,7 Mrd. PLN sammeln, davon in der zweiten Halbjahr 2009 11,67 Mrd. PLN und im Jahre 2010 ca. 25 Mrd. PLN.
Zur Zeit hat die PO-PSL- Regierung die Privatisierungseinnahmen in der Höhe von 3,2 Mrd. PLN erreicht (27% des geplanten Einnahmen im Jahre 2009). Anfangs wollte die Regierung in den Jahren 2008-2011 ca. 750 Unternehmen privatisieren. Später wurde die Liste erweitert und jetzt befinden sich ca. 802 Unternehmen. Voll privatisiert und abgeschlossen wurden bisher 40 Projekte. Aus der Privatisierungsliste wurde ¾ der Unternehmen zum Verkauf gestellt. Das Schatzministerium führt jetzt 450 Privatisierungsprozesse.
Wie die KGHM- Gewerkschaften reagieren werden, sollten wir in den nächsten Tagen erfahren. Zur Zeit wollen sie diese Entscheidung mit anderen Gewerkschaften in Ruhe besprechen.
Heute am 11.August 2009 führten die Gewerkschaften einen Warnstreik von 6 bis 8 Uhr durch. Danach sind sie zur Arbeit gegangen. Die Geschäftsführung der KGHM rechnet jetzt Verluste und wird von den Gewerkschaften eine Entschädigung verlangen.
Leider haben die Briefe der lokalen Behörden und Politikern nicht geholfen. Die PO-PSL-Koalition nimmt solche Menschen wahrscheinlich nicht ernst. Aber eins hat diese Regierung vergessen. Die KGHM ist der führende Träger und Ernährer der von GÅ‚ogów bis Legnica wohnenden Bevölkerung. Schade, dass auch dieses Region zerstört wird. Noch im Jahre 2007 hat Tusk den Gewerkschaften versprochen, KGHM nicht zu privatisieren. Jetzt scheint seine Worte vergessen zu haben. Der KGHM Aktienkurs ist um 5% gefallen und lag um 16 Uhr bei 81,50 Pro Aktie (Laut Bankier.pl).
Foto: KGHM