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Recht / Aktuelles

Mehr Obst in den Schulen

von Ewa Kamińska 25.Juli 2010
Mehr Obst in den Schulen

Auf der Regierungssitzung vom 20. Juli wurde der Verordnungsentwurf zum Obst- und Gemüse- Programm in den polnischen Schulen angenommen. Diesmal betrifft es das Schuljahr 2010/2011.

Die EU-Verordnung 13/2009 von 18. Dezember 2008 über Änderung der EU-Verordnung 1290/2005 über die Finanzierung einer gemeinsamem Landwirtschaftspolitik ist in Polen am 16. Januar 2009 in Kraft getreten. Ab diesem Zeitpunkt hat das Landwirtschaftsministerium das Programm Obst und Gemüse in den polnischen Schulen eingeführt. Im ersten Jahr des Programms, dem Schuljahr 2009/2010, nahmen 2 557 Grundschulen im ersten Semester teil. Im II. Semester des Schuljahres waren es schon 5 648 Grundschulen. Insgesamt konnten im ersten Semester 297 546 Kinder und im zweiten Semester 571 119 Kinder an dem Programm teilnehmen.

Nach dem Erfolg des Programms hat das Landwirtschaftsministerium über eine weitere Verlängerung des Obstprogramms in der Schulen nachgedacht und eine entsprechende Verordnung vorbereitet.

Nach den Schätzungen der Agentur für den Landwirtschaftsmarkt (ARR) sollten im Schuljahr 2010/2011 über 1,1 Mio. Kinder an dem Programm teilnehmen. In der Auflistung der Landwirtschaftsprodukte, die vom Landwirtschaftsministerium für das Programm als geeignet gelten, werden u.a. solche Gemüse- und Obstsorten, wie Äpfel, Birnen, Erdbeeren, Karotten, Radieschen, Paprika sein.

Die Verordnung des Landwirtschaftsministers beinhaltet neben frischem Obst und Gemüse, die Obst- und Gemüsesäfte, die Landwirte an die am Programm teilnehmenden Schulen liefern können.

In der Verordnung wurde vorgeschlagen, dass die Schule Obst und Gemüse auf den freien Markt kaufen können. Bisher konnten die Schulen das Obst und Gemüse nur dann den Kindern zur Verfügung stellen, wenn sie vorher den Vertrag mit den Lieferanten der zugelassenen Produkte abgeschlossen hatten.

Für das Programm 2010/2011 werden Haushaltsmittel in der Höhe von 12,3 Mio. € vorgesehen, davon werden 75% der Mittel durch EU-Mittel abgedeckt, also in der Höhe von 9,2 Mio. €.

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Ausgabe 31 vom 6. September 2010
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