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Angebote für Übernahmen von ENEA

von Ewa Kamińska 16 August 2009
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Die Energiegesellschaft ENEA steht auf der Verlaufsliste der polnischen Regierung. Wie das Schatzministerium mitgeteilt hat, sind auf die Anzeige vom 27. Juli 2009 in der Rzeczpospolita zwei Angebote im Ministerium eingegangen. Im Rahmen einer blitzschnellen Privatisierung will die polnische Regierung 67,05% der Aktien für ca. 6 Mio. PLN verkaufen.

Die Angebote wurden von keinem der Alt-Aktionäre eingereicht. Diese Nachricht hat Einfluss auf den Aktienkurs genommen, nach dem die Medien bekannt gegeben haben, dass die Angebote nicht von den Mitbesitzern, u.a. Vattenfall, stammen wollten die anderen Investoren die Aktien schnell verkaufen.

Der größte Aktionär, neben der Regierung ist Vattenfall Aktiebolag mit 18,7% Stimmenanteilen, die anderen besitzen 4,8% der Stimmenanteile. Das Schatzministerium besitzt 76,5% der Stimmenanteile.

Die ENEA-Gruppe ist in vier Woiwodschaften tätig: Westpommern, Kujawien-Pommern, Großpolen und Lebuserland und liefert 14% der in Polen benötigten Energie an ihre Kunden. Über 11% des in Polen hergestellten Stroms kommt von der Gruppe ENEA. Der Gewinn-Netto lag im Jahre 2006 auf dem Niveau von 192,8 Mio. PLN (ca. 50 Mio. €) bei über 2,3 Mio. Kunden.

Mit dem Sitz in Poznan verfügt die Gruppe über 20 kleinere Wasserkraftwerke und ist sehr in grüner Energie engagiert. Das ist eine von vielen Gesellschaften, die teilweise zum Verkauf stehen. Das Geld wird leider nicht der Gesellschaft dienen, sondern das Haushaltsloch stopfen.

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