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Recht / Aktuelles

Das Supergesetz für die Werften hat doch jemanden vergessen

von Izabella Ewa Cech 20. September 2009
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Das von der Regierung verabschiedete und eingeführte Supergesetz für Werftenmitarbeitern hat den Beschäftigten eine hohe Abfindung zugesichert, aber waren alle Tätigen im Gesetz versorgt? Nein, in Szczecin wurde jetzt ein Komitee zum Schutz der in den Werften arbeitenden Katzen gegründet. Warum für Katzen? In Szczecin haben über 500 Katzen für die Werften gearbeitet. Sie haben sich darum gekümmert, dass kein Kabel oder andere wichtige Verbindungsleitungen von Ratten oder Mäusen zerfressen wurden. Sie haben damit für den Schutz der Mitarbeiter gesorgt. Jetzt, da alle Mitarbeiter weg sind, kümmert sich keiner mehr um die Katzen, die sich immer noch auf der Arbeitsgelände befinden. Als erster, der darüber berichtet hat und auf die Katzen aufmerksam gemacht hat, war Radio Talk FM.

Solange die Menschen in den Werften gearbeitet haben, waren die Katzen sicher und versorgt. Die Mitarbeiter haben die Katzen gefüttert und sich um sie gekümmert.

Das Komitee für den Schutz der in den Werften arbeitenden Katzen suchen Menschen, die mithelfen wollen. Schon jetzt konnte Dank hilfsbereiter Menschen, den Katzen Erste Hilfe geleistet, Ärztlich versorgen und gefüttert werden.

Aber wo bleibt die Abfindung für die Katzen? Die gibt es nicht. Auch der Staatspräsident Lech Kaczynski, der in Warschau als Stadtpräsident in Jahren 2002-2005 regiert hat, sorgte sich damals sehr für die obdachlosen Katzen. Er scheint darüber hinweg gekommen zu sein und die Szczeciner Katzen interessieren ihn nicht. Dank der Katzensorge konnte Lech Kaczynski auf die Stimmen der Bevölkerung im Jahre 2005 rechnen.

Der Verein Stowarzyszenie SpoÅ‚eczno- Ekologiczne „ZwierzÄ™cy Telefon Zaufania“ ist der Hauptträger dieser Idee und sammelt Spendengeld für die Katzen.

Wie viele Katzen, Hunde oder andere Tiere nach der Unternehmensauflösung keine Versorgung haben, wird nicht öffentlich berichtet. Schade, auch in dieser Hinsicht wird die EU nichts unternehmen. In jedem geschlossenem Betrieb gab es mindestens eine Katze oder einen Hund, ein Tier, dass auch gearbeitet hat und das danach wie ein alter Lappen einfach rausgeschmissen oder vergessen wurde.


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