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Nach COVEC kommen die Nachfolger

von Ewa Kamińska 1. August 2011
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Nach COVEC kommen die Nachfolger

Nach dem die Tageszeitung Gazeta Wyborcza, als Einzige, Anfang letzter Woche mitgeteilt hat, dass der Einspruch der Firma COVEC von der Berufungskammer abgewiesen wurde, teilt die Generaldirektion GDDKIA am 28. Juli dieses Jahres mit, dass ein Nachfolger für die Weiterführung Autobahnbaus ausgewählt wurden. Der Hauptgrund für die Ablehnung der Forderungen von COVEC war, dass der Widerspruch nur von der Firma COVEC gestellt wurde und nicht von denen an dem Bau zusätzlich beteiligten Unternehmen. Der Vertrag wurde als Konsortium unterschrieben und die Kläger haben keine Vollmacht von den anderen Firmen vorgelegt.

Die Verhandlungen sind schon abgeschlossen und in den kommenden Tagen werden auch alle vollständigen Formalitäten ausgefüllt. Noch am Donnerstagabend dem 27. Juli wurde der Vertrag mit dem Nachfolger dem Konsortium Eurovia –Warbud, der bisher als Subunternehmer auf der Baustrecke A gearbeitet hat, unterschrieben. Jetzt nach dem der Vertrag mit COVEC aufgelöst wurde, die Generaldirektion hat nach der Gesetzlage entscheiden und mit dem nächst möglichen, der auf der Baustelle war, verhandelt. Hier spielt die Zeit eine sehr große Rolle und alle wollen so schnell wie möglich auf der Autobahn von Berlin nach Warschau, zur EURO2012-Meisterschaften, mit dem Auto statt 10 nur 5 Stunden fahren.

Zur Zeit müssen die Fahrer lange Strecken mitnehmen oder auf Schleichwegen nach Berlin kommen. Das Konsortium der Baufirmen Eurovia – Warbud wird die 29 km lange Strecke für 989 Mio. PLN bauen. Noch wartet auf die Unterzeichnung der Verträge die Strecke C, mit einer Länge von 20 km.

Die Favoriten für den Zuschlag sind das Konsortium von der tschechisch- deutscher Firma Bögl & Krysl und dem Niederschlesischen Steinabbruchunternehmen Dolnoslaskie Surowce Skalne (DSS). Die DSS arbeitete bisher auf der Baustelle der Autobahn A2, als Hauptsubunternehmen der Firma Covec. Der Vertrag mit dem Konsortium wird erst dann unterschrieben, wenn alles Sicherheiten von dem Beteiligten eingereicht werden. Das Konsortium beendet den Bau der Strecke von 20 km für den Preis von 756,05 Mio. PLN an. Die Angebote beider Firmen sind um fast eine halbe Milliarde preiswerter als die Nachforderungen der Firma COVEC, die die Autobahn nach einiger Zeit beenden wollte aber…

An dem Verhandlungstisch trafen sich neben den Firmenvertretern und GDDKiA , die Vertreter des Infrastrukturministerium und die Generalprokura des Staates. Als Staatsvertreter darf die Generalprokura die Regierung bei den wichtigen Verhandlungen und Gerichtsverfahren vertreten.

Die Bauarbeiten sollen bis Oktober 2012 beendet sein, die Fans werden aber schon ab Anfang Juni auf der Autobahn fahren können. Neben noch den Bauarbeiten haben sich die Firmen verpflichtet die Autobahn befahrbar bis Ende Mai 2012 fertig zu stellen. Die Bauarbeiten werden danach noch fortgeführt, um die Autobahn komplett fertig zu stellen.

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