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Deutsch-polnischer „Krieg“ auf Warschauers Straßen

von Ewa Kamińska 12. November 2011
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Deutsch-polnischer „Krieg“ auf Warschauers Straßen


Die Ausschreitungen, die am Freitag den 11. November in Warschau stattgefunden haben, führten zu einem sehr gewalttätigen Ausbruch zwischen den zwei Demonstrationsgruppen. Die polnischen Gegner der Rechtsradikalen haben alle Völker aus ganz Europa aufgerufen, die Rechtsradikalen und ihrer Demonstration im Warschauer Zentrum aufzuhalten.

Nach dem Aufruf der Gegner der Demonstration, www.11.listopada.org, kamen viele Anhänger, nicht nur aus Polen, sondern aus ganz Europa. Deutsche, Belgier, Ukrainer, Weißrussen , Spanier u.a. wollten die Demonstration aufhalten, die zu Ehren des 11. November ausgeführt von Nationalisten stattgefunden hat.

Vorerst wurden die Demonstranten, die mit den rot-weißen Nationalfarben Polens ausgestattet waren und zur Demonstration gingen, von unbekannten Menschen angegriffen und verletzt.

Dann begannen die Ausschreitungen. Schwarzangezogenen Männer mit Kapuzen und vermummten Gesichtern haben die zur Demonstration geeilten Männer geschlagen. Erst dann hat die Polizei eingegriffen. Die Vereinbarung 11. November hat sich mit der Demonstration zum 11. November, die von MÅ‚odzież Wszechpolska und Obóz Narodowo Radykalny vorbereitet wurde, im Warschauer Zentrum getroffen. Zwei Gegner. Hass und Gewalt, haben sich auf dem Plac Konstytucji (Konstitutionsplatz) in Zentrum Warschau getroffen und es eskalierte zu einem gewalttätigen Ausbruch. Auf dem Platz befanden sich tausende von Demonstranten, die in Ruhe ein Fest feiern wollten. Der Polizeiangriff hat zur Panik unter den Menschen geführt.

Wie einige Medien berichteten, die "„deutschen Terroristen“ haben sich haben sich im Hause in Krakowskie Przedmiescie verbarrikadiert und haben gegen Polizei gekämpft". Alle wurden nach "dem Kampf" verhaftet.

Insgesamt sind 210 Personen, darunter die Hälfte die Ausländer, festgenommen worden und über 40 Personen aus der Demonstration wurden verletzt. Unabhängig davon wurden auch Polizisten verletzt und angegriffen.

Für den Angriff auf einen Polizisten drohen in Polen Haftstrafen bis zu 3 Jahre. Besonders die deutschen Demonstranten haben die Polizisten zur Zielscheibe genommen und verletzt. Hier haben sie vielleicht vergessen, dass sie nicht in Deutschland sind und dass der polnische Premierminister Donald Tusk immer härter seine Gegner angreift, damit keiner in seinem Land, seine Ordnung zerstören kann. Die schnelle Verhandlung eilt und innerhalb von 48 Stunden, mit einer Verlängerung bis 72 Stunden, müssen gerichtliche Entscheidungen getroffen sein. Die Richter arbeiten auf vollen Touren und schon Freitagabend war das Richterteam zusammen gestellt und hat auf die ersten Verhandlungen gewartet.

Die Gegner der rechtsradikalen Bewegung haben alle Antifaschisten aus ganz Europa angerufen, um gegen polnische Rechtsradikale auftreten zu können. Alle kamen mit der Hilfe und statt eine friedliche Demonstration zu zeigen, kam es zu einem Kampf der Gesinnungen.

Die Bilanz: Von 210 festgenommenen Personen sind 92 Deutsche, 1 Spanier, 1 Däne, 1 Ungar. Insgesamt wurden 40 Polizisten verletzt und 40 Wagen, darunter auch Polizeiwagen, der Wagen von TVN u.a., beschädigt. Viele Geschäfte und Straßen wurden ebenfalls zerstört.

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Ausgabe Nr.2 (114) vom 9. Januar 2012
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