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von Ewa Kamińska 8.Februar 2010

Mostostal einigt sich mit Wroclaw

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Mostostal einigt sich mit Wroclaw

Nach den Streitigkeiten um das Stadion hat sich endlich die Stadt Wroclaw mit Mostostal geeinigt. Mostostal wird die Baustelle verlassen und den neuen Auftragnehmer den Platz lassen. Einige Tagen haben die Verhandlungen gedauert. Dem Moststostal wurde für die bisherige Arbeit 45 Mio. PLN bezahlt und 30 Mio. PLN wurden eingefroren für die zukünftige Forderungen. Jedoch Mostostal will auch in diesem Bereich weiter Verhandlungen führen.

Am Montag den 1. Februar wurde offiziell die Baustelle der Firma Max Bögl übergeben. Nach der Vereinbarung bleiben auf der Baustelle jedoch einige Maschinen, die der Firma Mostostal gehören. Die Firma Max Bögl wird entscheiden können, welche Maschinen sie gebrauchen wird und welche nicht.

Nicht so rosig ist die „Scheidung“ zwischen GDDKiA und Apline Bau GmbH gelaufen. Die Parteien streiten sich immer noch um das Geld. Diesmal geht der Streit noch weiter. Zwar will Alpine Bau GmbH ihr Geld, nach Dziennik Gazeta Prawna verlangt die Firma 21,9 Mio. EUR für bisherige Arbeiten, da will die GDDKiA 15% Strafe in der Höhe von 40 Mio. EUR von der Apline Bau verlangen. Auch gegen den Bevollmächtigten hat die Generaldirektion für Straßen und Autobahnen einen Antrag auf Disziplinarverfahren bei den Rechtsanwaltskammern eingereicht.

Der Streit scheint zu eskalieren und wenn beide Seiten keine Lösung finden, könnte es für die Alpine Bau GmbH Schluss mit weiteren Aufträgen sein, besonders nach der Novelle des Ausschreibungsrechts. Falls die Firma vor Gericht gewinnt, wird sie nicht mehr ausgeschlossen. Das ist noch nicht Ende der Probleme. Wie Dziennik Gazeta Prawna berichtet soll Alpine Bau den Subunternehmen noch Geld schulden. GDDKiA hat der Firma die letzte Geldzahlung, je nach Quelle Dziennik Gazeta Prawna sagt über 10 Mio. EUR, Gazeta Wyborcza über 14 Mio. EUR, zurückgehalten, um die Subunternehmen für die geleistete Arbeit zu bezahlen, da diese sonst bestimmt Probleme bekommen werden.

Die DGGKiA will die Inventur der geführten Bauarbeiten vorbereiten, jedoch kann sie nicht auf die Unterstützung von Alpine Bau GmbH hoffen. Jetzt sprechen die die Anwälte. Auch der Winter hat zu den Verspätungen bei dem Inventur geführt, überall liegt doch Schnee und es ist schwer festzustellen, was gebaut wurde.

Der Streit zwischen Regierung und der Firma kann sich noch ausweiten und noch lange geführt werden. Der nächste Schritt gehört der Firma Alpine Bau GmbH.

Die Wroclawer haben sich geeinigt und der Stadionbau kann weiter mit einer anderen Firma gehen, so scheint hier der Streit ein Ende zu haben. Mostostal kann an weiteren Ausschreibungen teilnehmen, da der Streit im „Frieden“ beendet wurde.

Bei Alpine Bau GmbH steht alles noch offen. Der nächste Teil findet bestimmt im Gerichtssaal statt. Bei der verlorenen Verhandlung wird Alpine Bau GmbH aus anderen Ausschreibungen ausgeschlossen, so dass der polnische Markt für die Firma geschlossen bleibt.

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Ausgabe Nr.2 (114) vom 9. Januar 2012
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