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Recht / Urteile

Jahre Gequält, jetzt eine große Entschädigung

von Ewa Kamińska 19. Dezember 2011
Jahre Gequält, jetzt eine große Entschädigung
Wie die Briten Ausländern behandeln, muss man nicht allen sagen. Im Jahre 2003 wurde eine polnische Ärztin, die im britischen Krankenhaus eingestellt wurde, schwanger. Damit begann das Drama der heute 53-jährigen Frau. Die Briten haben beschlossen sie ohne Grund zu entlassen und haben auf einem Geheimtreffen alle notwendigen Schritte abgesprochen.

Zuerst wurde der Ärztin, die schon krankgeschrieben wurde, da sie schwanger war, Mobbing gegenüber den jüngeren Ärzten vorgeworfen. Die interne Untersuchung hat nichts ergeben, so dass die Polin einfach trotzdem suspendiert wurde. Nach dem das Kind zu Welt kam, bliebt die Ärztin zu Hause und musste selbst behandelt werden, da die psychischen Folgen der Quälerei die Frau gebrochen haben. Daraufhin begann sie um eine Entschädigung zu kämpfen. Ihr Mann musste auf seine Arbeit verzichten, um sich um die kranke Frau und den Sohn kümmern zu können. Seit dieser Zeit hat sie nie wieder gearbeitet, da sie psychische Probleme und Ängste hatte.

Nach dem Gerichtsurteil begann das Martyrium schon im Jahre 2003, in dem die Krankenhausleitung beschlossen hatte, die Polin los zu werden. Als sie im 7. Schwangerschaftsmonat war. Die Geschäftsleitung des Krankenhauses hat alle Schritte unternommen, um die Ärztin los zu werden. Ohne Grund wurde sie dann im Jahre 2008 entlassen. Das Gericht hat nachgewiesen, dass der Personalchef falsche Aussage betreffen der polnischen Ärztin unterschrieben und verbreitet hat. Die Handlung der Geschäftsleitung wurde von dem Gericht als unzulässig und diskriminierend bezeichnet.

Für die Quälerei Seitens des britischen Krankenhauses hat die Ärztin eine Entschädigung in der Höhe von 4,5 Mio. Pfund bekommen.

Die Geschäftsleitung des Krankenhauses wird nach der Gerichtsbegründung eine Entscheidung treffen, ob gegen dieses Urteil ein Widerspruch eingelegt wird.

Fazit

Viele Polen arbeiten in Großbritannien und leiden unter den rassistischen Äußerungen und Handlungen einiger Arbeitgeber. Niemand sagte, man muss Polen mögen, aber man muss fair alle Menschen behandeln. Dieses Problem betrifft nicht nur Polen im Ausland, sondern auch andere Nationen, überall werden diskriminierende Handlungen gegenüber Ausländern vorgenommen. Dieses Beispiel zeigt, dass endlich die Briten begonnen haben, anders auf das Problem zu schauen. Es ist Zeit auch in anderen Ländern über solche Probleme zu sprechen.

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Ausgabe Nr.2 (114) vom 9. Januar 2012
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