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Steuerreformen adieu
von I.E.C 12. Februar 2009
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Die Finanzkrise hat schon Polen erreicht und die polnische Regierung scheint im guten Glauben zu leben, dass die Firmen von sich alleine diese Schwierigkeiten überwinden werden. Die für 2009 geplante Steuerreform und die Einführung der Linearsteuer ist geplatzt . Das noch von PiS verabschiedete Entlastungspaket für natürliche Personen muss die PO-PSL Koalition einhalten, da bald wieder die Wahlen auf der Tagesordnung stehen werden und die Polen wieder mit Versprechungen und Wundern PO und Donald Tust wählen sollen. Aber diese Regierung hat noch eine Überraschung für ihre Bürger vorbereitet. Da der Kassenstand beim Gesundheitsfonds zu knapp ist, wird ab 2010 die Erhöhung des Krankenkassenbeitrages von 9 auf 10% angekündigt. Davon können nur 7,5 % von der Einkommensteuer abgesetzt werden, den Rest, jetzt noch 1,5 % und danach 2,5 %, muss jeder aus eigener Tasche selbst bezahlen. Anhand der Steuererklärungen für 2007 konnte man berechnen, dass schätzungsweise 99,14% aller Steuerpflichtigen für das Jahr 2008 die Steuer nach dem 18% Steuersatz zahlen werden. Der Rest 0,86% zahlt die Steuer nach dem Steuersatz von 32%. Statt Entlastungen will die Regierung noch zusätzliche Belastungen für die Geringverdienenden einführen. Das Finanzministerium muss noch über 530 Mio. PLN einsparen, damit der Haushalt nicht zusammenbricht. Unabhängig von der Finanzkrise, hatte die Regierung große Pläne die Unternehmer zu entlasten. Aber die Wirklichkeit sieht anders aus, belasten kann man doch immer. In diesem Thema:
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