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Caritas Polska hilft den polnischen Frauen eine Arbeit als Pflegepersonal zu finden
Caritas Polska hilft den polnischen Frauen eine Arbeit als Pflegepersonal zu finden
von Izabella Ewa Cech 30. Mai 2011
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Über 30 000 illegale Pflegekräfte leben und arbeiten alleine in Brandenburg und Berlin aus Osteuropa, meldet ein Vorstandsmitglied der Idealversicherung. Und das ist wahr. Der Verband Caritas Polska, zusammen mit dem Schwesterverband Caritas Deutschland, will dies noch verstärken. Mit dem neuen Programm eine „legale“ Arbeit bei den deutschen Familien für die Frauen zu finden, startet die polnische Organisation. Die Frauen sollen als Pflegekräfte ausgebildet werden, dazu sollen Deutschkenntnisse einigermaßen vorhanden sein und nicht mehr als 40 Stunden pro Woche gearbeitet werden. Die Unterkunft soll über die deutsche Familie des Pflegebedürftigen abgesichert werden und die Frauen sollten ein separates Zimmer bekommen und nicht länger als 3 Monate in Deutschland bleiben. Ob sie dann legal beschäftigt werden, ist eine andere Frage. Wer bezahlt die Versicherungsbeiträge und Steuer in Deutschland? Das wurde nicht bekannt gegeben. Das Deutsch-Polnische Projekt von Caritas Paderborn und Caritas Polska soll den Frauen eine Arbeitsstelle in Deutschland sichern. Wer jedoch den Part des Arbeitgebers übernehmen wird, ist noch nicht bekannt. Caritas Paderborn soll nach Information von Caritas Polska eine Arbeitsgenehmigung in Deutschland für die Frauen beschaffen. Der Austausch der Frauen soll alle drei Monate stattfinden. Wer und wie die Arbeitsverträge gestaltet sein werden, darüber es auch keine Informationen. Vielleicht ist das die Schattenwirtschaft, über die die Versicherungsverbände sprechen. Eine deutsche Familie, die eine Pflegeperson aus Osteuropa beschäftigt, muss ihren Verpflichtungen nachgehen. Neben dem separaten Zimmer und der höchstens 40 stündigen Arbeitszeit, müssen sie auch ein Gehalt zahlen, das auf dem Niveau der gesetzlichen Höhe liegt und den Kontakt zu dem Caritas Deutschland absichern, damit die Frauen ständig unter Beobachtung der kirchlichen Organisation stehen können. Fazit Die Idee bei der Vermittlung der Arbeitskräften zu helfen, ist lobenswert, Die Steuer- und Versicherungsfragen sollten aber geklärt werden. Sind das die deutschen Familien oder werden wiederdie gesetzlichen Lücken gefunden, um von der Steuerbefreiung zu profitieren? Die Versicherungen, die den Frauen eine Altersvorsorge absichern soll, sollten bezahlt werden. Das ist nicht das erste Deutsch-Polnisches Projekt im Bereich der Pflegekräfte, bisher sind diese Personen dem deutschen Fiskus entgangen und haben keine Steuer bezahlt. Das Projekt von Caritas hat sich von einem Versuchsprojekt bis zu einem ordentlichen Projekt entwickelt, an dem zehn Caritas-Stellen aus Polen und eine aus Deutschland beteiligt sind. Unsere Texte sind urheberrechtlich geschützt. Möchten Sie den Artikel auf Ihrer Internetseite oder anderen Träger veröffentlichen, erwerben Sie bitte Veröffentlichungslizenz.
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