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Die Bürger müssen ihren Anteil beim Haushaltsloch übernehmen

von Izabella Ewa Cech 1. August 2010
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Das zweite Griechenland droht Polen, wenn die polnische Regierung das Haushaltsloch nicht verringert. In anderen EU-Ländern wurden Sparmaßnahmen eingeführt und der Haushalt und Staatsausgaben wurden reduziert. Aber nicht in Polen. In Polen sollen die Staatsausgaben auf dem gleichen Niveau liegen und wenn etwas fehlt, dann müssen die Bürger was dazu geben. Eine große „Sammelaktion“ soll schon im nächsten Jahr passieren. Diese Aktion heißt Steuererhöhungen. Der Beraterchef beim Premierminister Michal Boni prüft jetzt, wie weit kann die Regierung gehen, um ihre Ziele durchzusetzen. Bronislaw Komorowski, war anfangs auch gegen Steuererhöhungen, aber wenn er schon am 6. August zum Staatspräsidenten gekrönt wird, könnte auch er seine Meinung ändern. Bis dahin werden sich Medien und Bürger über die „Staatsreformen“ informieren und ein Jahr vor den Parlamentswahlen muss PO ihre Stärke bei der Bevölkerung zeigen. Zuerst geht es um die Mehrwertsteuer.  
 
Wortzeichen im Artikel: 6230

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Ausgabe Nr.2 (114) vom 9. Januar 2012
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