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Wroclaw will Buchhalterinnen in den Schulen entlassen
von Izabella Ewa Cech 3. Oktober 2011
Achtung: Dieser Artikel wurde von mehr als 6 Monaten veröffentlicht. Wie die Zeitung Gazeta Wyborcza berichtet will Wroclaw alle Schulen in einem zentralisierten Buchhaltungssystem unterbringen. Eigentlich ist das nicht anders, als das was schon in Deutschland durch geführt wird und leider keine guten Ergebnisse gebracht hat, wenn man als Beispiel die Stadt Berlin nimmt. Das Finanzsystem soll aus einem Topf bestehen und die Schulen sollten zentral verbucht werden. Bisher arbeitet in jeder Schule eine Buchhalterin und keine Lohnabrechnungsreferentin, die Lohn- und Gehaltsabrechnungen, sowohl mit dem Finanzamt, als auch mit der Sozialversicherungsanstalt ZUS betätigt. Schon jetzt haben die Buchhalterinnen Angst entlassen zu werden und wollen gemeinsam dagegen kämpfen. Wie die Zeitung schreibt, sollten jedes Jahr ca. 30 Schulen betroffen sein und ca. 250 Mitarbeiterinnen entlassen werden. Die Idee der Stadt könnte zwar gut für den Stadthaushalt sein, jedoch gelten in Polen ganz andere Regeln für die Buchhaltung, auch im Bereich der Finanzen in den Schulen. Die Hoffnung für die Stadt eine Konsolidierung und eine zentrale Buchhaltungsstelle für alle Schulen zu gründen. Ob das nach den neuen Vorschriften möglich wäre, würde die Stadt Wroclaw so etwas durchzusetzen? Wortzeichen im Artikel: 4826
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