![]() |
|
| Home Aktuelles Wirtschaft Steuer Recht Kontakt Abonnement Impressum |
Die Finanzbehörden werden stärker überprüfen
von Renata Kamińska 19. Dezember 2011
Die Finanzlage der öffentlichen Finanzen zwingt die Finanzbehörden dazu, stärker die Firmen unter die Lupe zu nehmen. Dank vielen Änderungen in den DBAs können polnische Finanzermittler ihre Kollegen über die Konten der polnischen Steuerpflichtigen befragen und überprüfen. Die Kontrollpläne werden immer am Ende des Jahres vorbereitet und die Schwachstellen werden stärker inspiziert. Aber wie kann der polnische Fiskus Steuersünder finden? Internet eine Informationsplattform Dank der deutschen Kollegen haben schon polnische Steuerfahnder gelernt, wie man über Auktionsportale Steuersünder finden kann. Der ständige Kontakt der Finanzbehörden, besonders im grenznahen Gebieten, dient als Austauschplattform, um innovative Steuerhinterziehung der Steuerpflichtigen zu entdecken. Beide Ländern haben ein Haushaltsdefizit und müssen stärker das Geld von den „Unternehmen“ eintreiben. Solche Plattformen wie Allegro bzw. E-Bay oder in Polen tablica.pl, swistak.pl u.a., werden ständig von den Fahndern überwacht und überprüft. Dank dieser Aktion konnten schon ein paar Mrd. PLN in den Haushalt zurückfließen. Alle Internettransaktionen werden jetzt stärker unter die Lupe genommen. Ausländische Steuer gehören dem Staat Diese Personen, die im Ausland gearbeitet haben und die im Ausland bezahlte Steuer in Polen abgerechnet haben, müssen mit den neuen Kontrollen der Jahressteuererklärungen rechnen. Besonders betrifft es diese Ländern, mit denen Polen ein Anrechnungsverfahren abgeschlossen hat, statt eine Steuerbefreiung mit dem Progressionsvorbehalt. Alle diese die in Großbritannien, Norwegen oder den Niederlanden vor ein paar Jahren gearbeitet haben, bevor die DBA geändert wurde, müssen damit rechnen, dass die alten Regelungen überprüft werden. Bei dem Anrechnungsverfahren wurde die im Ausland bezahlte Steuer von den in Polen zu zahlenden Steuer abgerechnet. Viele Personen haben die im Internet angebotenen Möglichkeiten genutzt, ihre im Ausland bezahlte Steuer zurückzuholen. Dabei haben diese Personen vergessen, dass diese Steuer in Polen schon geltend gemacht und schon abgerechnet wurde. Nach dem polnischen Recht gehören diese rückerstattenden Steuerbeträge dem Staat. Das Finanzamt überprüft die Jahressteuererklärungen und je nach der Einstufung der Taten, ob es zu einem Vergehen oder einer Straftat eingestuft wird, kann der Staat dies entweder 5 oder 10 Jahren lang verfolgen. Illegale Einnahmen lebenslang In Polen wird eine Strafsteuer in der Höhe von 75% auf die illegalen Einnahmen festgesetzt. Das soll diese Personen abschrecken, die ihr Vermögen ohne Versteuerung gesammelt haben. Auch wenn diese Schwarzgelder in den 70ziger oder 80ziger Jahren gesammelt wurden. Langsam wird der Staat davon profitieren. Die Schwarzarbeiter werden vom Fiskus verfolgt und mit dem Strafsteuersatz versteuert. Hier wird der Fiskus nach den Steuererklärungen gehen und alles überprüfen. Lebensstil wird überprüft Wie die Steuerpflichtigen leben, das werden die Finanzbehörden ganz genau überprüfen. Jedes Jahr Urlaub, viele Reisen oder teure Sachen, werden nach dem in der Steuererklärung angegebenen Einnahmen überprüft und verglichen. Damit der Fiskus nicht an das illegale Geld so schnell rankommt, geben viele Polen zu „aus der Prostitution“ ihre Einnahmen erbracht zu haben. Jeder 10. Pole gibt vor den Finanzbehörden an, er habe sich „prostituiert“. Leider vergessen Polen, dass in anderen Ländern die Prostitution ein Gewerbe ist und man muss Steuer abführen, so dass vielen, sich „prostituierenden“ Menschen, illegale Gelder nachgewiesen werden. Unsere Texte sind urheberrechtlich geschützt. Möchten Sie den Artikel auf Ihrer Internetseite oder anderen Träger veröffentlichen, erwerben Sie bitte Veröffentlichungslizenz.
Mehr Informationen:
Steuer Steuerhinterziehung Finanzkontrolle Betriebsprüfung Internet Steuererklärung Steuerrecht Finanzen Einkommensteuer Mehrwertsteuer
In diesem Thema:
|
![]() |
Polen News Anmeldung TAGs
|
|||||||||||||
![]() |
||
| © Copyright Gruppe Abakus 2008 - 2012 | ||