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Wirtschaft / Aktuelles

Die Arbeitslosenzahlen für Juni wurden angegeben

von Renata Kamińska 26. Juli 2010
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Das polnische Hauptamt für Statistik hat die monatlichen Zahlen zu den Arbeitslosen in Polen bekannt gegeben. Im Vergleich zum Vormonat ist die beim Arbeitsamt angemeldete Zahl der Arbeitslosen gesunken.

Jedoch im Vergleich zum Vorjahr liegt sie immer noch um 1 Prozentpunkt höher. Am Ende Juni verfügten die Arbeitsämter über mehr Arbeitsangebote als im Vormonat.

Monatliche Faktoren

Juni  2010 J.

Mai  2010 r.

Stand am Monatsende

Juni  2009 r.

1843,9 in T.

1907,9 in T.

Angemeldete Arbeitslose

1658,7 in Tausend

11,6 in %

11,9 in %

Registrierte Arbeitslosenrate

10,6 in %

213,2 in T.

 213,5 in T.

Neu angemeldeten Arbeitslosen (Zugang)

225,8 in Tausend

277,2 in T.

 279,4 in T.

Aus der Arbeitslosenevidenz ausgeschlossene Personen (Abgang)

250,5 in Tausend

quelle: GUS

 

Im Vergleich zum Vormonat sind die Arbeitslosenzahlen in den Woiwodschaften: Westpommern (-5,3%), Ermland-Masuren Rückgang um 4,5%, Woiwodschaft Lublin (-4,1%), Niederschlesien und Großpolen je um 3,9% gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosenzahl gestiegen: in der Woiwodschaft Pommern + 21,9%, Schlesien +16,4%, Großpolen +14,6% und Lodz +13,7%

Die bei dem Arbeitsamt angemeldete Arbeitslosen bilden 11,6% der berufsaktiven Personen in Polen. Jedoch die höchsten Arbeitslosenzahlen wird immer noch in der Woiwodschaften Ermland-Masuren (18,4%), Westpommern (15,4%), Kujawien-Pommern (15,1%), Lebus (14,9%) und Karpatenvorland (14,7%) ermittelt.

Die niedrigste Arbeitslosenrate wurde in den folgenden Woiwodschaften gesichtet: Großpolen (8,8%), Masowien (9,1%), Schlesien (9,6%) und Kleinpolen (9,6%).

In den Woiwodschaften Schlesien, Oppeln, Lodz, Lublin, Podlachien und Pommern lag die Arbeitslosenrate auf dem Niveau zwischen 11,3% -13,6%

In den Sommermonaten Juni, Juli und August melden sich auch viele Absolventen der Schulen und Hochschulen, die sich auf der Suche nach Arbeit befinden. Jedoch die meisten jungen Arbeitslosen blieben nicht so lange dabei, da sie sich um Fördermittel für die Existenzgründung bemühen.

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