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Polnische Lebensmittel werden von den Handelsketten geliefert
Polnische Lebensmittel werden von den Handelsketten geliefert
von Izabella Ewa Cech 29. November 2010
Achtung: Dieser Artikel wurde von mehr als 6 Monaten veröffentlicht.
Nicht nur Tesco will polnische Produkte in ihrer Handelskette den Kunden zur Verfügung stellen. Auch andere ausländischen Ketten wollen ein Teil des Kuchens sichern . Noch vor einigen Jahren konnte man wenige deutsche von polnischen Produkten wie Wurst oder Wodka unterscheiden. Heute ist das schon anders. Im Jahr 2004, gleich nach dem EU-Beitritts Polens, neben Wurst, Wodka und polnischen Möbeln können auch deutsche Bürger einige Süßigkeiten, Piroggen und Industriegüter nennen. Die sog. Grenzmärkte, die Deutsche als „Polen Märkte“ bezeichnen und Polen als „Deutsche Märkte“, ziehen immer mehr Kunden an. Auf den Märkten werden nicht nur polnische Produkte verkauft. Solche Firmen wie Tesco oder Biedronka haben sich schon darum gekümmert. Nach unterschiedlichen Schätzungen leben bis zu 15 Mio. Polen oder Menschen polnischen Herkunft im Ausland. Viele von ihnen wollen immer noch den Kontakt mit der Heimat haben und sehnen sich nach typisch polnischen Produkten , die sie sonst nicht im Ausland bekommen werden. Diesen Wunsch erfüllen jetzt Tesco, Biedronka und Lidl. Diese Firmen versuchen in ihren Geschäften weltweit polnische Lebensmittel zu verkaufen. Biedronka verkauft polnische Produkte in Portugal und Tesco in Großbritannien. Produzenten selbst verkaufen ihre Waren ins Ausland. Am Ende des Jahres 2009 betrug die Ausfuhr an polnischen Lebensmitteln 1,8 Mrd. PLN. Am Ende dieses Jahres werden die polnischen Ausfuhren auf ca. 3 Mrd. PLN geschätzt. Besonders vor Weihnachten werden die Straßen voll von LKWs sein, die hin und her fahren. Schon am Wochenende konnte man die großen Schlangen von LKWs an der deutsch-polnischen Grenze bei Frankfurt/Swiecko sehen. Man hätte gedacht die alten Zeiten sind wieder angetreten. Die Schlange war ca. 2 km lang und alle haben auf die Möglichkeit der Einfahrt in den Terminal an der Grenze gehofft. Verkauft werden ins Ausland nicht nur Äpfel sondern auch Sauergurken, Wurst, Pasteten, Säfte und polnische Alkoholgetränke. Überzeugt haben nicht nur die Qualität sondern auch der Preis. Bei einem Umrechnungskurs von 1:4 wird die Ware bestimmt interessanter als beim Kurs 1:1. Unsere Texte sind urheberrechtlich geschützt. Möchte Sie den Artikel auf Ihrer Internetseite oder anderen Träger veröffentlichen, erwerben Sie bitte eine Veröffentlichungslizenz.
Foto: Polenstand auf der Fruit Logistica
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