![]() |
|
| Home Aktuelles Wirtschaft Steuer Recht Kontakt Abonnement Impressum |
Die Arbeitslosenzahl gestiegen
von Renata Kaminska 27. Dezember 2010
Achtung: Dieser Artikel wurde von mehr als 6 Monaten veröffentlicht.
Der Monat November brachte wieder eine Erhöhung der Arbeitslosenzahlen in Polen. Im November ist die Arbeitslosenzahl von 11,5% im Oktober auf 11,7% gestiegen, teilte das Hauptamt für Statistik mit. Im Vergleich zum Oktober ist ein Anstieg der Arbeitslosenraten in allen Woiwodschaften zu vermelden. Die höchsten Steigerungen wurden in den Woiwodschaften Westpommern (um 4,1%), Kleinpolen (um 3,8%), Lublin (3,7%) und Oppeln (um 3,3%) verzeichnet. Im Vergleich zum Vorjahr (November 2009) ist die Arbeitslosenzahl in 12 Woiwodschaften gestiegen. Die höchste Steigerung der Arbeitslosen im Vergleich zum Vorjahr wurde in der Woiwodschaft Kleinpolen (um 7,6%), Schlesien (um 7,2%) und Pommern (um 6,7%) festgestellt. In vier Woiwodschaften ist die Arbeitslosenzahl gesunken Masuren-Ermsland (um 4,3%) Lebuser Land (um 3,6%), Heiligkreuz (um 2,8%) und Karpatenvorland (um 1,8%) Nach wie vor melden sich beim Arbeitsamt Menschen im Produktionsalter. Die bei dem Finanzamt angemeldeten Arbeitslosen bilden 11,7% der Berufstätigen Bevölkerung Polens. Die höchsten Arbeitslosenraten wurden in den Woiwodschaften Masuern-Ermsland 19%, Westpommern (16,6%), Kujawien-Pommern (15,7%), Karpatenvorland (15,1%) und Lebuser Land (14,1%) gemessen. Die niedrigste Arbeitslosenzahl in den Woiwodschaften Großpolen (8,7%), Masowien (9%) Schlesien (9,6%) und Kleinpolen (9,9%). Personen bis zum 24. Lebensjahr bilden 29,5% der gesamten Arbeitslosen. Personen bis zu dem 27 Lebensjahr, die nach der Beendigung der Hochschule sich bei dem Arbeitsamt gemeldet haben, bilden 37,5% in dieser Altersgruppe. Das polnische Arbeitsministerium rechnet mit den Arbeitslosenzahl auf dem Niveau von 12,9% am Ende dieses Jahres und mit ca. 9% zum Ende 2011. In den Schätzungen mit den niedrigen Arbeitslosenzahlen werden die geplanten Auswanderungen der Bevölkerung nach Deutschland und Österreich berücksichtigt. Im Januar werden die Arbeitslosenzahlen für Dezember angegeben und dazu die ersten Abwanderungen der Bevölkerung zu den Niedriglohnarbeitsstellen. Die meisten Studenten bevorzugen jedoch Saisonarbeiten und wollen sich nicht fest im Ausland ansiedeln. Die Hoffnung für die zukünftigen Arbeitgeber bleiben nach wie vor Masuren-Ermland, Westpommern und Kujawien-Pommern, die mit den höchsten Arbeitslosenzahlen, den meisten Universitäten und jungen Menschen, die nach der Aussage einige Arbeitsvermittler bereit stehen eine Arbeitsstelle in Deutschland anzutreten. Es wurde geschätzt, dass am Ende 2009 im Ausland über 1,8 Mio. Polen gearbeitet haben, noch im Jahr 2008 lagen die Schätzungen bei über 2,2 Mio. Personen. Weitere Auswanderungen sind ab Mai 2011 geplant, mit der Freizügigkeit des Arbeitsmarktes in Deutschland.
Unsere Texte sind urheberrechtlich geschützt. Möchten Sie den Artikel auf Ihrer Internetseite oder anderen Träger veröffentlichen, erwerben Sie bitte eine Veröffentlichungslizenz.
Mehr Informationen:
Finanzen Haushalt Arbeitslosigkeit Beschäftigung Beschäftigten Arbeitslosen Gehälter GUS BIP
In diesem Thema:
|
![]() |
Polen News Anmeldung TAGs
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
||
| © Copyright Gruppe Abakus 2008 - 2012 | ||