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Erster Energie Day Slubice 15. April 2011
von Björn Hensel 19. April 2011
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Die Zukunft fährt elektrisch, damit wurde der 1. Energie Tag in Slubice eröffnet. Die Konferenz soll als Auftakt dazu dienen, um den Studenten, Schülern und Institutionen, aus Berlin-Brandenburg und Lubuskie, die Vorteile von elektrischer Energie aus regenerativen Quellen, als eine Alternative zu den herkömmlichen Energiequellen aufzuzeigen. Den Studenten und Schülern wurde parallel auch die Möglichkeiten einer Berufsperspektive in der Region eröffnet. Es fehlen Ingenieure in allen Bereichen und polnische Studenten haben viele Chancen eine gut bezahlte Beschäftigung im grenznahen Gebiet zu finden, ohne Ihren Wohnort aus beruflichen Gründen zu verlassen. Kooperationen zwischen Unternehmen beiderseits der Oder bieten eine weitere Gelegenheit in der angestammten Region wohnen zu bleiben. Den Auftakt der Konferenz machte Herr Waldemar Buchta, als Vertreter des Rathauses Slubice, Veranstalter und Moderator. Von polnischer Seite gaben der Bürgermeister von Slubice Tomasz Ciszewicz und der Vizestarost des Landkreises Slubice Leopold Owsiak ein Grußwort zur Eröffnung der Konferenz, die in einer wissenschaftlichen Werkstatt durchgeführt wurde. Öffentliche Vertreter von deutscher Seite, Fehlanzeige, weder ein Vertreter der eingeladenen Landkreise, noch ein Vertreter der Institutionen, z.B. IHK Ostbrandenburg, aus Brandenburg ließen sich sehen, geschweige denn schickten ein Grußwort. Eingeladene Schulen aus Brandenburg konnten nicht teilnehmen, da der Freitag der letzte Schultag vor den Osterferien war. Vorträge wurden über verschiedenste Themen gehalten. Den Anfang machte Frau Anna Urbaniak vom Büro des Europaabgeordneten Artur Zasada mit den Aussichten und Zielen im Bereich erneuerbare Energien. 20% Anteil sind das mittelfristige Ziel. Den 2. Vortrag hielt Waldemar Buchta über die Entwicklung des Windparks in Golice, mit 38 MW, finanziert durch das Unternehmen Acciona Energia SA aus Spanien, die eine Tochtergesellschaft gegründet hat. Das Finanzvolumen beträgt fast 240 Mio. PLN bis zur Fertigstellung. Anschließend wurde auf die Möglichkeiten von einem Energiemix aus Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Geothermik hingewiesen bevor es zur Kaffeepause ging. Nach der Stärkung, mit Kaffee, Saft, belegten Brötchen und Gebäck ging es in die zweite Runde. Den Auftakt gestaltete Herr Berndt Brussig mit der Vorstellung von verschiedenen Einsatzmöglichkeiten von Solar- und Batterietechnik in der Mobilität, mit dem Ziel zur EM 2012 in Polen die Transportmöglichkeiten von Besuchern Mittels der elektrisch betriebenen Fahrzeuge vorzustellen. Sein großer Traum ist die Eröffnung der Reststrecke Autobahn 2 Berlin-Poznan mit Elektroautos durchzuführen. Im Anschluss wurde das Elektrofahrzeug re-volt von der Impact GmbH aus Polen vorgestellt. Als Abschluss, bevor es zu den Elektrofahrzeugen vor dem Collegium Polonicum ging, stellte Herr Mathias Bähr von Citysax aus Sachsen seine Firma und deren Entwicklungen im Bereich Elektromobilität vor. Dann ging es zur Ausfahrt, als Brückenschlag zwischen Polen und Deutschland. Fazit Der Energiemix aus erneuerbaren Energiequellen als Energiequelle, hat durch die Diskussion um die Atomkraft, neuen Auftrieb erhalten. Es ist aber noch viel Forschungsarbeit im Bereich Elektromobilität erforderlich. Damit haben die naturwissenschaftlichen Fakultäten der Hochschulen mehr Möglichkeiten ihren Studenten eine Zukunft zu bieten und der Umwelt kommen diese Forschungen auch zu Gute. Unsere Texte sind urheberrechtlich geschützt. Möchten Sie den Artikel auf Ihrer Internetseite oder anderen Träger veröffentlichen, erwerben Sie bitte Veröffentlichungslizenz. In diesem Thema:
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