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Polnisches Obst und Gemüse sind sicher

von Ewa Kamińska 5. Juni 2011
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Polnisches Obst und Gemüse sind sicher

Auf einer Pressekonferenz am 2. Juni 2011 hat der polnische Landwirtschaftsminister Marek Sawicki versichert: „Polnisches Obst und Gemüse ist sicher!“ „Sie befinden sich die ganze Zeit unter der Kontrolle der Gesundheits- und Hygienebehörden (Sanepid)“, betonte der Minister.

Die Produktion von Gemüse und Obst befindet sich auf dem gleichen Niveau wie in den letzen Jahren. Die Tomatenproduktion beträgt 428 000 Tonnen, Gurken 215 000 Tonnen, andere Gemüse 112 000 Tonnen. Das positive Saldo im Außenhandel liegt auf dem Niveau von 258 Mio. EUR. Das von der Russischen Förderation eingeführte Embargo auf Gemüse und Obst aus der EU, sollte schnell von der russischen Seite aufgehoben werden, obwohl Polen nicht soviel an frischen Obst und Gemüse nach Russland exportiert.

Kritische hat der polnische Landwirtschaftsminister Marek Sawicki die deutsche Ordnung und Genauigkeit betrachtet. Besonders das deutsche Kontrollsystem fand er als unzureichend und ist damit unzufrieden. Auf einem informellen Treffen der Landwirtschaftsminister der EU, hat Marek Sawicki auf das unzureichendes System der schnellen Benachrichtigung auf EU-Ebene hingewiesen. Die Korrekturen zu diesem System müssen schnell eingeführt werden.

Die deutsche Seite hatte schon die ersten Verdachtsfälle am 4. Mai dieses Jahres festgestellt und die EU erst am 24. Mai benachrichtigt. Die schnelle Reaktion ist sehr wichtig, damit die anderen Staaten schneller handeln können, hier hat diese versagt. Die deutsche Seite hat erst nach 20 Tagen die anderen Ländern benachrichtigt, so etwas darf nicht mehr vorkommen, meinte der Minister

Das Kontrollsystem und Bekanntgabe der Nachrichten, besonders nicht genau überprüfter Nachrichten durch die Medien, wurden von dem Landwirtschaftsminister hart kritisiert. Den Markt zu verunsichern oder die Reputation zu verlieren ist nach einer falschen Informationen sehr schnell passiert, aber danach das wieder aufzubauen, ist sehr schwer. Deshalb hat er an die Medien appelliert, mehr Vernunft und Genauigkeit anzuwenden, bevor man weitere Informationen über EHEC-Bakterie verbreiten will.

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FOTO. minrol.gov.pl

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Polen News
Ausgabe Nr.2 (114) vom 9. Januar 2012
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