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Markttag in Polen

von Björn Hensel 23.August 2009
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Markttag in Polen

30 Grad im Schatten, Menschengewimmel und Zelte soweit das Auge reicht. Ein ganz normaler Markttag im Sommer in einer mittelgroßen Stadt in Niederschlesien/Polen. Markttage sind üblicherweise Dienstag und Freitag. Markttage in Polen dienen nicht nur dem profanen Einkauf, sondern sind ein Treffpunkt der Eitelkeiten und des Austauschs von Informationen jenseits der Regionalzeitungen.

Die Händler stammen größtenteils aus dem Vorderen Orient. Türken und Araber feilschen lautstark um die Gunst der Kunden. Kleidung, Accessoires, Schuhe, Küchenutensilien, Obst und Gemüse werden angeboten.

Die Waren kommen überwiegend aus China oder der Türkei, das Obst und das Gemüse aus heimischer Landwirtschaft. „5 Zloty, 5 Zloty für diese schönen Blusen“, ruft es aus einem blauen Zelt. „10 Zloty kosten diese Hosen“, erklärt der Händler auf Nachfrage. Alle Händler sprechen die polnische Sprache. Der Unterschied zu den Handelsmärkten nahe der deutsch-polnischen Grenze liegt im Preis. Fährt man 50 - 100 Km ins Landesinnere ändert sich das Preisgefüge erheblich.

Tagesausflüge nach Polen rechnen sich somit. Die Preise sind so erschwinglich, dass fast 1:1 bezahlt wird. 0,80 PLN (0,20 €) für ein Kilo Kartoffeln oder 3,50 PLN (0,90 €) für ein Kilo Paprika.

Fazit: Nicht das erstbeste Angebot hinter der polnischen Grenze muss ein gutes Angebot sein. Sich Zeit nehmen und den Markt beobachten spart oft Geld.

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