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Wirtschaft / Aktuelles

26 Jahr altes Fleisch wurde von Schweden nach Polen gebracht

von Ewa Kamińska 27. September 2009
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26 Jahr altes Fleisch wurde von Schweden nach Polen gebracht

Der polnische Fernsehsender TVN hat, in Verbindung mit der schwedischen Zeitung „Svenska Dagbladet“, eine internationale Fleischaffäre entdeckt und ans Licht gebracht. Die Reporter der TVN Sendung „UWAGI“ haben es öffentlich gemacht. Dank der Informationen einer Frau, deren Personalien nicht bekannt gegeben wurden, die über, ihrer Meinung nach, illegale Einfuhr von tausenden Fleischdosen, die im Großhandelslager nicht ordnungsgemäß gelagert wurden, konnte berichtet werden.

Die Reporter haben die beschuldigte Firma ausfindig gemacht und bei ihr 144 Kg schwedisches Fleisch für 1800 PLN gekauft. Die älteste Dose war 27 Jahre alt, die jüngste 20. Laut der Produzenteninformation war keine von diesen Dosen verzehrfähig. Insgesamt 220 Tonnen schwedischen Fleisches wurde nach Polen gebracht. Um den Verkauf in Schwung zu bringen, hat der Inhaber der Firma eine Produktverkostung veranstaltet.

Das schwedische Landwirtschaftsministerium wollte das Fleisch, in ehemals Pulverform, nicht auf dem Markt zulassen – wegen des Einflusses auf die Preispolitik des Fleischmarktes.

Der polnische Firmeninhaber legte Zulassungszertifikate der polnischen Behörden vor. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass die Firma zur Untersuchung andere Dosen vorgestellt hat, als eingeführt. Der Importeur, die Firma Inex aus Krakow, ist in einer privaten Wohnung angemeldet, deren Besitzer nie von der Firma Inex gehört hat.

Der schwedische Vermittler die Firma Bengt Lindorth hat der polnischen Firma Inex 100 tausend Dosen Fleisch verkauft, das auf die ukrainische und russische Märke ausgeführt sein sollte. Der Besitzer der schwedischen Firma wollte mit den Reporter nicht sprechen und hat bestritten den Vertrag mit Polen unterscheiben zu haben. Inex ist nicht bei der SANEPID, den Zertifizierungsbehörden, gelistet.

Dieser Vorfall hat eine rege Diskussion, sowohl in Medien als auch in der Fleischbranche, verursacht. Die Behörden warnen vor dem Kauf von verarbeiteten Produkten, wie Pastete, Pirogen mit Fleisch oder Bockwürstchen, so lange sie noch nicht vom Verkauf zurückgezogen wurden.

Der größte Teil des Fleisches wurde an Schulen, Krankenhäuser und die Gastronomie veräußert.

 

 

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