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ENEA geht an die Börse
von Izabella Ewa Cech 13.Dezember 2009
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Die polnische Regierung bereitet sich auf den Börsengang von ENEA vor. Nach dem erfolgreichen Debüt von PGE will jetzt die Regierung auch ENEA auf diese Art und Weise privatisieren. In einem der Bloomberg-Agentur gegebenen Interview hat der polnische Schatzminister Aleksander Grad geäußert, dass im Januar-Februar 2010 vorgesehen ist, 15% der ENEA-Aktien auf der Börse zu veräußern. Der Rest, 67% der Aktien, soll einem Investor verkauft werden. um dieses Prozess zu beschleunigen führt jetzt das Schatzministerium book-building durch. In der von „Rzeczpospolita“ veröffentlichten jetzigem Ranking der 2.000 größten und wertvollsten polnischen Firmen belegt ENEA den stolzen 29. Platz. Als der größte Investor wurde ENEA von Rzeczpospolita mit dem 18. Platz geehrt. Durch viele Investitionen und Vorhaben wie z.B. Investitionen in Biogasanlagen oder Windkraftenergien soll ENEA das Interesse potenzieller Investoren schüren. Minister Grad hat im Bloomberg-Interview als mögliche Investoren den deutschen RWE Konzern und den tschechischen CEZ genannt, auch „französische Investoren“ sollten an ENEA Interesse haben. Noch Anfang November wurde vom Schatzministerium vorgeschlagen ein Kontrollpaket von 51% für den potenziellen Investor zu behalten und den Rest auf der Warschauer Börse zu veräußern. Das Debüt auf der Warschauer Börse hat ENEA erste positive Punkte gegeben, aber wer die Firma im Endeffekt kauft ist noch nicht sicher. RWE findet das Angebot zu teuer und hofft auf die staatliche Unterstützung. Während einer Wirtschaftskonferenz in Berlin im November hat der Vertreter von RWE, den polnischen Vizeminister Baniak um die Unterstützung auf den polnischen Markt gebeten. Das kann bedeuten, dass RWE keine ausreichenden liquiden Mittel hat, um sofort den vom Schatzministerium verlangten Preis zu bezahlen. Unsere Texte sind urheberrechtlich geschützt. Möchten Sie den Artikel auf Ihrer Internetseite oder anderen Träger veröffentlichen, erwerben Sie bitte Veröffentlichungslizenz.
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