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Doing Business 2009
In Polen ist es schwer, aber nicht hoffnungslos
Doing Business 2009 In Polen ist es schwer, aber nicht hoffnungslos
von BH, IEC
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Am 10.09.2008 hat die Weltbank offiziell das Ranking „Doing Business 2009“ vorgestellt. Vor zwei Jahren belegte Polen noch den 68. Platz in der Weltrangliste, ein Jahr später wurde es der 72. und in diesem Jahr der 76. Andere Ländern führen immer mehr Reformen ein, damit es Unternehmen leichter haben. Polen betreibt weiterhin seine starke Bürokratiepolitik. Deutschland, als Investitionsland, hat auch seine Position verloren und ist vom 20. Platz (2008) auf den 25. bei Doing Business 2009 abgerutscht. Andere europäische Länder haben ihren guten Platz ebenfalls verloren. Tschechien ist von 65. Platz auf den 75. gesunken, Estland von 18. auf den 22. Dänemark (5) Großbritannien (6) und Irland (7) haben ihre Stelle behalten. Den größten Sprung hat Georgien geschafft, vom 21. auf den 15. Platz. Wir haben für Sie einige Punkte zusammengefasst In der Zahl des Existenzgründungsverfahrens müssen in Deutschland 9 unterschiedliche Verfahrensweise erledigt werden, Polen ist nur um 1 besser (oder schlechter), da in Polen 10 Verfahren erledigt werden müssen . Am besten präsentiert sich Singapur mit einem einzigen Verfahren bei de Existenzgründung. Griechenland bietet 15, Frankreich 5 und Georgien nur 3 Verfahren. Gemessen an der Laufzeit der Tage einer Firmenanmeldung sollte man nach Neu Seeland fahren, dort wird alles an einem Tag erledigt. In Polen braucht man leider durchschnittlich 31 Tage um eine Firma eintragen zu lassen. Deutschland ist schon besser in nur 18 Tagen wird eine Firma auf die Beine gestellt. In Tschechien, nach den dort eingeführten Reformen, braucht man 15 Tage, aber dagegen in Spanien 47 Tage. Besser steht es in Georgien, dort braucht man nur 3 Tage um eine Firma anzumelden. In Rumänien wird eine Firma in 10 Tagen eingetragen und in Estland in 7 Tagen. Die besten Möglichkeiten bietet jedoch Neu Seeland nur ein Verfahren und an einem Tag, dies ist eine Leistung. Bei der Belastungsbesteuerung der Firmen ist Polen besser als Deutschland. Die volle Belastung beträgt 40,2% des Gewinns, in Deutschland 50,5% . Irland bietet den Unternehmen 28,8 % der Steuerlast, Frankreich dagegen 65,4%. Wer in Weißrussland tätig ist, muss mit 117,5% der Steuerlast rechnen d. h. bringen sie Geld mit. Zwar wurden in Deutschland schon Steuerreformen durchgeführt, was auch die Weltbank als richtig eingeschätzt hat, trotzdem steuerlich gesehen steht Polen viel besser da. Besonders jetzt, wenn die Regierung neue Änderungen vorbereitet, um Unternehmen von Bürokratie zu entlasten. Als unternehmerfreundlichstes Land wurde Singapur genannt. Den vollen Bericht finden Sie unter http://www.doingbusiness.org/ Quelle: Weltbank
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