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Der Premierminister chattet mit den Internauten
von Ewa Kamińska 8.Februar 2010
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Internet als Medium wird auch von den polnischen Politikern erkannt und genutzt. Bei den Portalen Facebook oder anderen Chatprogrammen wie Skype, Gadu-Gadu, Blip will auch die Regierung ihre Fans finden. Am 5. Februar hat sich der Premierminister Donald Tusk live im Internet mit den Internetnutzern getroffen und auf ihre Fragen geantwortet. Über viele Kanäle konnten sich die Internauten anmelden und ihre Teilnahme bestätigen. Vielen konnten die Online-Transmission im Internet verfolgen. Das wichtigste Ziel der Debatte waren die Fragen zum Register der verbotenen Internetseiten. Der Premierminister steht fest zu seiner Entscheidung gegen die Spielsucht auch im Internet vorzugehen und will auch die Verbrechen im Internet aufspüren. Die Zuschauer blieben jedoch hart und ließen die Internetfrage besonders das Register der verbotenen Seiten nicht aus dem Spiel. Der Premierminister gab nach und versprach noch keinen Register der verbotenen Internetseiten einzuführen. Bevor jedoch das Treffen zustande kam, konnten die Internetnutzer auf der Internetseite yapytajpremiera.pl die Fragen und das Thema der Debatte vorschlagen. Auf der Internetseite konnten die Nutzer ihre Fragen schon im Voraus stellen, damit der Premierminister auf das Thema sich gut vorbereiten konnte. Zum ersten Mal hat der Politiker so eine Debatte engagiert und durchgeführt. Neben den virtuellen Platz fand gleichzeitig die Live- Transmission im Internet als Videokonferenz statt. Die Regierung will auch in Zukunft solche Medien nutzen, um mit der Bevölkerung in Verbindung zu bleiben. Dank dem Internet und Chatten im Internet versuchen die Institutionen ihre Position besser darzustellen. Jedoch einige sind so von den Menschen gehasst, dass das Chatten auch nicht hilft. Besonders der polnische Versicherungsanstalt ZUS steht in der Kritik der Menschen. Auch die lokalen Behörden versuchen durch chatten e-Government einzuführen. Bei vielen Ämtern wurden die GG-Nummer oder Skype-Nummer oder sogar Blip-Nummer angegeben, damit die Menschen nicht zum Amt laufen müssen, sondern können den Beamten auf der anderer Linienseite anfragen. Das Problem bei vielen Beamten und Behörden liegt daran, dass sie sogar telefonisch nicht zu erreichen sind und per Internet, mit chatten, hätten sie mehr Zeit. Es bleibt nur eine Hoffnung, dass per Internet schneller die Beamten erreichbar sind als per Telefon. Unsere Texte sind urheberrechtlich geschützt. Möchten Sie den Artikel auf Ihrer Internetseite oder anderen Träger veröffentlichen, erwerben Sie bitte eine Veröffentlichungslizenz.
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