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OECD anerkennt polnische Wirtschaft

von Izabella Ewa Cech 4. Mai
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Im XI. Bericht der OECD wurde Polen von der Organisation anerkannt und gelobt. Als eines der wenigen Länder konnte Polen der globalen Krise standhalten. Im Bereich der EU-Mittel gehört Polen zu den größten Nehmerländern der EU. 3,3% des BIPs soll als Transfermittel der EU in den nächsten Jahren nach Polen fließen. Gefährlich dabei könnte sein, dass der große Einfluss von EU-Mitteln und ausländischen Investitionen, in Verbindung mit der geplanten Einführung der EURO-Währung, zur Instabilität führen könnte. Polen besteht bisher das Examen der Globalisierung, jedoch muss das Wachstum des Landes und der Wirtschaft gesichert werden. Dabei müssen viele andere Probleme, die mit der Finanzdisziplin und Wirtschaftswachstum verbunden sind, gelöst werden. Positiv wurde die Reform der Überbrückungsrenten beurteilt. Laut den Verfassern des Berichts, hilft diese Reform nachhaltiger auf dem Arbeitsmarkt entsprechende Beschäftigungsfaktoren der älteren Bevölkerung bei zu behalten. Das unterschiedliche Pensionsalter zwischen Frauen und Männer sollte nach der Meinung der Verfasser des Berichts ausgeglichen werden. Polen sollte älteren Menschen länger in der Beschäftigung halten. Trotz der Griechenlandkrise empfehlen die OECD-Experten weiterhin in Polen die EUR-Währung einzuführen. Dazu soll Polen sich besser vorbereiten, um auf Nach- und Vorteile der EUR-Währung zu achten. Dabei empfiehlt die OECD die Reformen in der Finanzpolitik, Strukturreformen, eine schärfere Politik der Finanzen, Reformen auf dem Arbeitsmarkt oder Deregulierung der Wirtschaft. Die OECD schlägt der Regierung vor, den Minimallohn abzuschaffen oder den Minimallohn nach der Inflation zu erhöhen. Besser wäre es nach der OECD einen Minimallohn nach Regionen einzuführen, als die bisherige Regelung ein Minimalgehalt für das ganze Land. Wichtig ist die Anpassung der Ausbildung auf den Bedarf am Arbeitsmarkt. Mehr sollte in das menschliche Kapital investiert werden.  
 
Wortzeichen im Artikel: 4910

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Ausgabe Nr.2 (114) vom 9. Januar 2012
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