![]() |
|
| Home Aktuelles Wirtschaft Steuer Recht Kontakt Abonnement Impressum |
Mikro bedeutet schön
von Renata Kamińska 13. Juni 2010
Achtung: Dieser Artikel wurde von mehr als 6 Monaten veröffentlicht.
Am 8. Juni dieses Jahres fand im polnischen Parlament Sejm eine Diskussion über Mikrounternehmen statt. Unter dem Motto „Mikro ist schön“ wurden die Ergebnisse der Unternehmensumfrage dem Abgeordneten vorgestellt. Der KMU-Bereich bildet 99,8% aller in Polen tätigen Unternehmen. Aus diesem Grunde müssen alle mögliche Voraussetzungen geschaffen werden, sowohl im wirtschaftlichen als auch im gesetzlichen Sinne, um diesen Unternehmen bei der weiteren Entwicklung zu helfen. Die Vize- Wirtschaftsministerin Grazyna Henclewska sprach über geplanten Erleichterungen für die KMU. Besonders Mikro-, Klein- und Mittelunternehmen sind auf dem polnischen Markt der Motor der Wirtschaftsentwicklung. Sie schaffen die meisten Arbeitsplätzen und den höchsten Anteil am BIP. Diese Unternehmen bringen einen Teil des polnischen Export und sie holen das Kapital nach Polen. Zwar nicht in so großer Menge wie die Großinvestoren, jedoch der KMU-Anteil an der Gesamtwirtschaft liegt bei 50%. Damit das Leben dieser Unternehmen erleichtert wird, führt das Wirtschaftsministerium jedes Jahr eine Umfragen durch, um zu wissen und überprüfen, welche Hindernisse noch auf dem Weg stehen. Im Vergleich zu den letzen Jahren beklagen sich die Unternehmen weniger über die unverständliche Vorschriften. Die größten Hindernisse sind wie immer noch Steuer und öffentliche Abgaben. Die Krise hat zwar die Unternehmen nicht so stark getroffen, jedoch auf sinkende Umsätze beklagen sich mehr Unternehmen als in den guten Jahren 2006-2007, jedoch weniger als im ersten Halbjahr 2009. Das bedeutet die Lage wird langsam stabiler für diese Gruppe sein. Zur Förderung der Unternehmen, werden die Arbeiten des Ministeriums und der Regierung in Richtung der Entbürokratisierung gehen, um den Verwaltungsaufwand so gering wie möglich zu halten. Mehr wird in die Promotionsaktionen für die Unternehmen, Markterschließung und Finanzierung vorbereitet. Das Ministerium will dem KMU-Bereich so viel wie möglich Hilfe leisten. In den Jahren 2007-2013 stehen für den KMU-Bereich Mittel aus dem Programm innovative Wirtschaft 9,7 Mrd. EUR zur Verfügung. Das Wirtschaftsministerium arbeitet mit der OECD eng zusammen. Als Effekt dieser Zusammenarbeit ist der Bericht über KMU in Polen von der OECD entstanden. In dem Bericht empfiehlt die OECD die Einführung für den MU-Bereich einen Maßnahmenkatalog, der ein besseres und erfolgreiches Politikinstrument sein kann, um den KMU-Bereich zu unterstützen. Das Wirtschaftsministerium erstellt jedes Jahr die möglichen Maßnahmen, die eingeführt werden könnten, um die KMU zu fördern und zu unterstützen. Zwar nicht alle Auslandpartner können die Erwartungen des Ministerium erfüllen, jedoch die Promotionsabteilungen der Botschaft versuchen den polnischen Unternehmen zu unterstützen. Manchmal haben auch sie falsche Ansprechpartner in den jeweiligen Ländern. Statt der Wirtschaftsunterstützung sind sie schnell ein Opfer einer politischer Vereinigung, die nur nach Geld und Ausbeutung im Ausland gierig sucht. In Polen sind zum Glück solche unseriöse Vereinigungen nicht wahr genommen. Die Unternehmen können in Polen direkt mit dem Behörden oder einen Fachmann, von einem polnischen Unternehmen, in Verbindung treten und die gewünschte Hilfe bekommen. Unsere Texte sind urheberrechtlich geschützt. Möchten Sie den Artikel auf Ihrer Internetseite oder anderen Träger veröffentlichen, erwerben Sie bitte eine Veröffentlichungslizenz.
Foto. Wirtschaftsministerium Viceminiterin Grazyna Hanclewska
Mehr Informationen:
Unternehmen Firmen Wirtschaft Krise Gesetz Recht Steuer Wirtschaftministerium Export Import Investitionen Finanzen
In diesem Thema:
|
![]() |
Polen News Anmeldung TAGs
|
|||||||||||||
![]() |
||
| © Copyright Gruppe Abakus 2008 - 2012 | ||