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Statistische Angaben über die Grenzregion Pasewalk wurden vorgestellt

von Izabella Ewa Cech 22. August 2010
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Am 12. August fand in Pasewalk eine Vorstellung der statistisch Daten über Arbeitskräftepotenzial in der Grenzregion Pasewalk und Szczecin statt. Die statistisch angeordneten Daten können für die Forscher eine sehr gute Quelle von Sammeldaten werden. im Allgemeinen konnte man diese, als zu optimistisch Studie bezeichnete Ansammlung von Daten, als einen guten Ausganspunkt zur Bewertung des Grenzregion darstellen. Eigentlich wurden keine konkreten Daten und Ergebnisse dargestellt. Das Papier enthält nur wenige nützliche Informationen und keine Untersuchungen, die relevant werden könnten.

Statt die dort vorgestellten Ergebnisse, dass Polen nach Deutschland gerne kommen werden, da die Gehälter viel höher liegen als in Polen und dass die Deutschen nicht nach Polen gehen werden, da die Sprachbarriere sie daran hindert, haben wir einige jungen Menschen und Unternehmen direkt angesprochen was sie darüber denken.

Arbeit bei den jungen Menschen. Nur 2 vor 10 wären bereit in einem anderen Land arbeiten zu gehen. In Polen kann man besser verdienen als im Ausland. Die Kosten, besonders Miete und Fahrtkosten führen dazu, dass der Umzug ins Ausland sich nicht mehr lohnt. Das Übrige hat die Wirtschaftskrise getan. Viele der Polen haben schon in England gearbeitet , deshalb würden sie, durch ihre Erfahrungen, auf das Nachbarland verzichten.

Die Fachkräfte, wie KFZ-Mechaniker oder Baufachleute, haben in Polen genug zu tun. „Wenn jemand ins Ausland fährt und dort versucht in unserem Beruf zu arbeiten, bedeutet er ist schlecht ausgebildet“, sagte Janusz der Elektriker. „Ich bin nie ins Ausland gegangen und seit über 5 Jahren kann mich nicht vor Arbeit retten. Immer kommen neue Aufträge, aber ich kann nicht alle annehmen“. Das gleiche denken auch die Unternehmen, „ich bin zwar hier für einige Arbeiten gegangen, aber nur weil der Auftraggeber mich darum geben hat. In Polen habe ich genug zu tun. Um diese Arbeit für die Firma auszuführen, muss ich in Polen zusätzliche Menschen einstellen, die meine Aufträge in Polen übernehmen“- sagt Krzysztof aus Opole. „Ich brauche das nicht, habe in Polen viel zu tun, aber da ich die Firma kenne, arbeite ich gerne mit ihr, aber nur bei diesem Auftrag“, führt er fort.

Die Arbeit befindet sich in Polen, wissen doch alle. Wer kommt nach Deutschland? Einige Studenten, um Saisonarbeit zu machen, in der Landwirtschaft oder als Putzfrau. Das Geld werden sie für das Studium brauchen, aber danach lieber in dem studierten Beruf arbeiten.

In Löcknitz wohnen viele Polen, aber nur solange die Immobilienpreise in Deutschland im Keller liegen, können sich Polen die in Deutschland gelegene Immobilie für „kleines“ Geld im Gegensatz zu Polen kaufen. Die deutschen Nachbarn wollen die polnischen Kolonialisten nicht bei sich sehen. Auf der andere Oderseite haben Polen nichts gegen ausländische Nachbarn. Sogar nach einer Umfrage des Afrikavereins in Polen wurde bei der polnischen Bevölkerung vorgenommen und auch gegen anderen Rassen und Hautfarben haben Polen nichts, solange er sich nicht als Schwiegersohn oder –tochter erweist, dann haben Polen etwas dagegen.

In dieser Zusammenstellung aus Pasewalk haben diese Aspekte gefehlt. Als statistische Anordnung ist es eine gute Quelle der Region. Man kann erfahren welche Unterschiede zwischen dem Arbeitsamt und der Arbeitsagentur auftreten, welche Ausbildungswege in Polen und in Deutschland vorkommen, wie viele Absolventen in diesem Jahr oder in den vorigen Jahren die Schulen verlassen haben, aber es gibt keine Aussichten für die Zukunft in dem Papier. Bessere Studien hat der Stettiner Stadtpräsident Piotr Krzystek vorgestellt.

Egal jedoch was und wie, Hauptsache jeder kann dort arbeiten, wo er will auch die Sprachbarriere ist kein großes Hindernis, aber die einzelne Vorschriften, die in beiden Ländern gelten behindern den Umzug in das „ferne“ Land. Solche Faktoren wie Gehaltshöhe oder Sprache haben für Polen keine Bedeutung.

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Foto: Stadtverwaltung Pasewalk

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Ausgabe Nr.2 (114) vom 9. Januar 2012
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