Polen steht bei deutschen Bürgern unter dem Klischee als Land der wirtschaftlichen Unterentwicklung und der Autodiebe. Die Menschen scheinen vergessen zu haben, Polen regieren das Internet, die meisten IT-Firmen der Welt stammen aus Polen und der Begriff „polnische Wirtschaft“ hat nichts mehr mit der vor dem Zweiten Weltkrieg geltender Bezeichnung zu tun. Heute steht Polen auf der Gewinnerseite und hier geben wir Ihnen die 15 wichtigsten Gründen, warum man nach Polen ziehen sollte
1. In Polen herrschte keine Wirtschaftskrise.
Die Weltwirtschaftskrise konnte Polen nicht ernstlich schaden, da weder Firmen noch Bürger an Wunderersparnisse denken. Schnelles Geld kann man alleine verdienen und nicht bei den Banken. Immer noch haben fast 50% der Bürger kein Bankkonto.
2. Die Arbeitskräfte sind schnell zu finden .
Outsourcing hat sich schnell verbreitet und Polen entwickelt sich zu einer Dienstleistungszentrale Europas. Solche Firmen wie IBM, MAN oder PHILIPS haben schon Zentren gebaut. Die Arbeitskraft bei den Hochschulen ist vorhanden, sie kennen sogar Fremdsprachen und die Gehaltsvorstellungen sind viel geringer als in anderen Ländern. Zusätzlich haben die Gewerkschaften nicht immer in Betrieben was zu sagen. Keine IG-Metall oder Verdi mischen sich in den Betreiben ein.
3. Einige Ausländer können schneller und problemloser angestellt werden.
In Polen dürfen Ukrainer, Weißrussen und Russen problemlos und ohne komplizierte Bürokratie und Genehmigungen beschäftigt werden. Kein Ausländeramt verweigert für diese Gruppe eine Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis, also die Arbeitskräfte können importiert werden und das legal
4. Die kollegiale Wirtschaftsunterstützung muss sein.
Der Weltjudenkongress hat zum wirtschaftlichen Boykott von Polen aufgerufen, so werden viele Hotels und Wirtschaftszweige ungenutzt bleiben. Als Nachbarland soll man den Nachbarn helfen und mehr Ausflügen nach Polen veranstalten. Vielleicht können dabei einige Produkte mehr verkauft werden.
5. Der Einkommensteuersatz liegt viel niedriger als in Deutschland.
In Polen haben die Bürger aller Nationen, die als Steuerpflichtigen in Polen gelten, können aus einer ganze Reihe und Palette der Besteuerung von Einkommen wählen. Von der Pauschal-, über die Linearsteuer zahlen die allgemeinbesteuerten den Steuersatz von 18% oder 32%. Nach den Berechnungen des Finanzamtes zahlt nicht ganz 1% der Bevölkerung den höchsten Einkommensteuersatz von 32%. Kommt man in den Genuss der Ausgewählten zu gehören, so wird man als geschätzter Bürger in Polen zu den reicheren gehören können und nur nach dem Einkommensteuersatz von 32% versteuert werden.
6. Die Schenkungs- und Erbschaftssteuer hat viele Steuerbefreiungen.
Werden die nächsten Generationen die Firmen übernehmen oder das Vermögen erben, so kann man in Polen ganz gut investieren und später von Steuerbefreiungen bei der Übergabe von dem Vermögen an die Kinder zu profitieren. Viele Steuerbefreiungen geben solche Möglichkeiten und dabei nicht vergessen Schenken oder Erben wird gleich behandelt.
7. Kein Katastersteuer.
Das die Investitionen in polnische Immobilien sich lohnen, haben schon die Spanier bewiesen. Sie herrschen auf dem Parkett der polnischen Eigentümer, besonders in Warschau und verdienen ganz gut das Geld aus der Vermietung und Verpachtung. Der Immobilien- und Grundsteuersatz wird vom Gesetz mit Höchstsätzen geregelt, aber die Gemeinden können immerhin die Steuersätze beliebig senken. Die Steuer werden nicht vom Wert der Immobilie bezahlt sondern von den besitzenden Quadratmetern mal dem Steuersatz. So zahlen die Häuserbesitzer von ca. 180 m2 höchstens bis zu 300 PLN Steuer im Jahr. Solche Investitionen lohnen sich doch eher.
8. Biedronka herrscht im Land.
Der Vorsitzende der PiS Partei Jaroslaw Kaczynki wollte auf die steigenden Preise hinweisen und kaufte für ca. 55 PLN einen Korb von Einkäufen. Dazu gab er offen bekannt Biedronka sei der Laden für armen Menschen. Über 10 Mio. Wähler hat er dabei beleidigt, aber nach unseren Untersuchungen gehört Biedronka zu den Lieblingsgeschäften der deutschen Bürger, da Biedronka viele typisch polnische Produkte anbietet. Keine Bange, es gibt über 1 600 Biedronka Geschäfte in Polen und der Korb von Kaczynski kostet laut der Biedronka Werbung nur 34,99 PLN statt 55,-PLN
9. Bulli Herbig und Till Schweiger sind bekannt, Dieter Bohlen nicht.
Wer kennt von den Deutschen das polnische Kino, sehr wenige Menschen oder polnische Lieder, außer Czeslaw Niemen, fast keiner. Das ist leider peinlich, da Polen das deutsche Kino sehr gut kennen. Filme wie „7 Zwerge alleine im Wald“ oder die „Sissi“ Parodie „Lissi und der wilde Kaiser“ haben in Polen wirklich Erfolg gehabt. Solche Namen wie Till Schweiger oder Bulli Herbig haben schon eine eigene Fangemeinde gewonnen. Sogar Rammstein gehört bei einigen 5jährigen Fans zu den Lieblingsbands. Problem hatte der Name Dieter Bohlen, der wurde eher nach unseren Untersuchung bei 80% der Befragten mit dem Fußball in Verbindung gebracht, Modern Talking ist aber in der Erinnerung der Polen geblieben. Tja Herr Bohlen ein bisschen mehr in Polen auch singen bitte. Vielleicht ein Programm Deutschland such eine Superkraft wäre möglich wer weiß
10. Polnische Straßen sind eine Herausforderung.
Hätte jemand ein Computerspiel „Fahre um dein Leben“ erfunden und die PKW gegen LKW-Fahrer oder umgekehrt aufgehetzt, so könnte aus der Realität ein gutes Spiel entstehen. Wie die Reporter TVN24 im Fernsehen gezeigt haben, werden die polnischen LKW-Fahrer von den Fahrlehrer extra geschult, bei der Gefahr in den Baum oder auf den PKW zu fahren, um die Ladung sicher zu liefern, sollte man auf den PKW auffahren. Der liegt viel niedriger, unterhalb der Beinen. Dass dabei die Insassen von PKW ums Leben kommen, interessiert anscheinend doch keinen.
11. Unsichtbare Bahnsteige und viele langsame Züge.
Die polnische Bahn muss nicht streiken, um die Züge langsamer oder überhaupt nicht fahren zu lassen. Nach den neuen Plänen wurden viele Züge gestrichen und in Katowice wurde ein unsichtbarer Bahnsteig auf dem Plan gesetzt. Ein Hauch von Harry Potter, Bibi Blocksberg und anderen Märchen wird in die Realität übertragen. Dazu kann man doch statt mit der Bahn immer mit dem Auto fahren und ein bisschen Adrenalin holen.
12. Die Spritpreise sind ganz hoch jedoch umgerechnet noch billiger als in Deutschland.
Die Schmerzgrenze von 5 PLN wurde schon längst überschritten. Aber Polen geben nicht so leicht auf, um auf andere Verkehrsmittel wie Bus oder Bahn umzusteigen. Trotz der Schmerzgrenze 6 PLN pro Liter werden Polen fahren. Vielleicht bei 10,- PLN pro Liter kaufen sich Polen mehr Fahrräder, aber was tut man nicht alles für die Gesundheit. Es kommt doch der Sommer und die Figur muss erhalten bleiben. Also die Spritpreise steigen nicht damit die Konzerne verdienen, sondern damit die Menschen auf ihre Gesundheit achten. Das ist auch ein guter Einsatz.
13. Mit Pilze sammeln, kann man zusätzlich gut verdienen.
Wenn Deutschen in die Wälder mit einer Waage in der Hand gehen müssen, damit sie nicht mehr als die zugelassene Menge von Pilzen sammeln können, da bei der Überschreitung der Fund als gewerbliche Tätigkeit eingestuft wird. In Polen können alle mit den großen Körben Pilze, Waldbeeren und andere Wildfrüchten sammeln und das ist nicht alles, die alleine gesammelten Waldfrüchten können sogar ohne Steuer verkauft werden. keine Gewerbe, keine Steuer und der zusätzliche Verdienst kann nicht schaden.
14. Polen hat auch eine Wüste und man wird nicht entführt.
Wenn jemand eine Wüste sehen will, muss nicht unbedingt nach Afrika fahren. Die einzige Wüste Europas liegt in Polen. Hier werden keine Menschen angeschossen, entführt oder auf irgendeine andere Weise bedroht. Zwar gibt es keine Pyramiden aber mit ein bisschen Phantasie kann man sich die eine oder andere vorstellen. Zwar sagen die Ägypter, dass es bei ihnen billiger als bei „Biedronka“ alles zu kaufen gibt, da bleibt unsere Wüste immer noch sicherer als die in Afrika.
15. Deutschen werden zum Kaffe Bananen gegeben.
Ein Korb von Obst dazu Bananen gehören in Polen zu der Standartausrüstung, so geschehen in einem österreichischen Betrieb. Die deutschen Geschäftspartner wurden mit einem Kaffee und Bananen empfangen. Die polnischen Mitarbeiter haben gefragt: „Gib man in Deutschland Bananen zum Kaffee und nicht den Kuchen?“ Tja andere Länder andere Sitten, aber um die Gesundheit wird sich gekümmert.
Die 15 Gründen können erweitert werden, aber wir haben nur diese zusammengefasst, die uns in der letzten Zeit über den Weg gelaufen sind.
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